Der Theaterherbst 2020 wird nicht stattfinden!
Wir danken für Euer Verständnis!
Der Theaterherbst 2020 wird nicht stattfinden!
Gemeinsam sind wir mit Abstand die Besten!

Johanna Rubatscher

 

Mitglied der Volksbühne Oberperfuss seit: 1984
Aktiver Darsteller / Spielleitung / Regie / Autorin

 

Johanna Obojes-Rubatscher, geboren 1954 in Innsbruck, verheiratet, seit 1984 Mitglied der Volksbühne Oberperfuss, Spielleiterin seit 1996. Autorin dreier Märchen nach den Gebr. Grimm („Rumpelstilzchen“ 1999, „König Drosselbart“ 2005, „Schneeweißchen und Rosenrot“ 2012) eines ländlichen Lustspiels („Die Witwerpension“ 2003)  das Theaterstück „Peter Anich“ 2016, sowie 2019 die Komödie "Der Vatertagsausflug oder: Wer zuletzt lacht!"

 

 

Rumpelstilzchen 1999

König Drosselbart 2005

Die Witwerpension 2003

Schneeweißchen und Rosenrot 2012

Peter Anich 2016

Der Vatertagsausflug oder: Wer zuletzt lacht! 2019

 

 

Wir baten die Spielleiterin der Volksbühne Oberperfuss zum Gespräch. Johanna Obojes-Rubatscher, Autorin dreier Märchen nach den Gebr. Grimm, eines ländlichen Lustspiels, sowie des Theaterstücks „Peter Anich“, hat wieder zugeschlagen. Wir sprechen über ihr neues Stück, Gleichstellung, Zeitmanagement und Leidenschaften.

Über das Stück „Der Vatertagsausflug oder: Wer zuletzt lacht!“: Die Gemeinde veranstaltet jährlich einen Muttertagsausflug. Das stößt so manchem Gemeinderatsmandatar sauer auf. Auch Väter sollen künftig in den Genuss einer vergnüglichen Reise kommen! Eine erste Probefahrt wird eilig angesetzt. Während diese im Desaster endet, lassen sich die Frauen zu Hause auch nichts abgehen….

 

Danke Johanna, dass du für uns Zeit findest. Unsere TheaterbesucherInnen und LeserInnen fragen sich natürlich, wann hast du noch Zeit, um ein abendfüllendes Theaterstück zu schreiben? Hat dein Tag mehr als 24 Stunden?

Johanna: Nein, natürlich nicht! Aber es braucht schon den Abstand zur täglichen Arbeit, um kreativ tätig sein zu können.

Worauf können sich unsere Besucher heuer freuen, verrätst du etwas?

Johanna: Ein Theaterstück, das zum Lachen anregen soll. Heitere Stücke zu spielen verlangt viel Engagement und Disziplin bei den Darsteller*innen. Trotzdem darf ein kritischerer Hintergedanke nicht fehlen. Nestroy zeigt dies in seinen Werken großartig auf.

Du kannst natürlich auf einen soliden Stamm von Schauspielern zurückgreifen, auf wen können wir uns freuen?

Johanna: Diesmal werden sieben Frauen und sieben Männer auf der Bühne zu sehen sein. Mit dabei sind Spieler*innen der ersten Stunde bis zu relativ jungen Mimen. Eine bunte Mischung also!

Ein ländliches Lustspiel, einfache Unterhaltung ohne doppelten Boden oder doch eine versteckte Message?

Johanna: Ich sage eher: Eine Komödie, die überall ihren Platz findet. Gespielt wird natürlich im Dialekt. Und wer ein bisschen zuhört, kann auch eine kleine Botschaft finden.

Du bist auch Mitglied der Gleichbehandlungskommission des Gemeindeverbandes. Wie wichtig ist dir das?

Johanna: Bereits in meiner Studienzeit habe ich mich mit Antidiskriminierung und Gleichbehandlung auseinandergesetzt. Das sind wichtige Themen, von denen wir teilweise noch weit weg sind. Aber: Es verändert sich etwas zum Positiven.

 

 

Im Word-Rap lüften wir Johannas persönliche Geheimnisse.

Wenn ich in der Früh aufwache …
freue ich mich auf den kommenden Tag.

Meinen Kaffee (Tee) trinke ich am liebsten …
zu Hause.

Meine schönste Kindheitserinnerung ...
ist die an ein behütetes Elternhaus und eine großzügige Oma.

Ich würde niemals …
nie sagen!

Leute sagen zu mir oft …
du machst das schon.

Theater bedeutet für mich …
eine freundliche Auszeit vom manchmal anstrengenden Alltag.

Das Kostbarste, das ich besitze, ist …
meine Familie – nur, Menschen besitzt man nicht, das wurde uns in der Ausbildung zur Kindergärtnerin schon klar gemacht!

Das hält mich am Boden …
die Verbundenheit zur Natur.

Damit habe ich mein erstes Geld verdient …
als Babysitterin.

Manchmal wundere ich mich …
wie sich Dinge entwickeln.

Das macht mich wütend …
je älter ich werde, umso weniger kommt es vor – man wird gelassener! (lacht)

Das größte Geschenk im Leben ist …
Menschen um sich zu wissen, denen du etwas bedeutest - und natürlich Gesundheit!

Danke für das Gespräch und viel Erfolg.

 

Das Gespräch führte Harald Lechner für die Volksbühne Oberperfuss. 

 

 

Als Schauspielerin hat Johanna Rubatscher in folgenden Theaterstücken mitgewirkt: