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Frau Holle

Nach dem Märchen der Brüder Grimm bearbeitet von Johanna Rubatscher
Eine Volksbühne Oberperfuss Produktion aus dem Jahr 1996
Über das Stück

 

Ein Mädchen wird von seiner Stiefmutter gegenüber deren leiblicher Tochter immer zurückgesetzt. Schließlich zwingt die Stiefmutter es, in einen Brunnen zu springen, um eine verlorene Spindel zu finden. Es trifft in der Brunnenwelt, die sich gleichzeitig aber auch über den Wolken befindet, auf mehrere Bewährungsprüfungen. So will ein fertiges Brot vor dem Verbrennen im Ofen gerettet und ein Baum mit reifen Äpfeln geschüttelt werden. Das Mädchen kommt den Hilferufen ganz selbstverständlich nach. Zuletzt trifft es auf Frau Holle. Es tritt in ihre Dienste und hat nunmehr vor allem ihre Betten auszuschütteln, worauf es dann auf der Erde schneit. Bei Frau Holle ergeht es dem Mädchen viel besser als bei der Stiefmutter, es wird gut verpflegt, doch nach einiger Zeit bekommt es Heimweh und bittet um seinen Abschied. Das Mädchen wird mit einem Regen von Gold überreichlich überschüttet und kehrt nach Hause zurück, begrüßt vom Hahnenschrei: „Kikeriki! Unsere goldene Jungfrau ist wieder hie!“

Ihre faule Stiefschwester nimmt daraufhin den gleichen Weg, versagt bei den Prüfungen und versieht auch ihren Dienst erwartungsgemäß ungenügend, wird daher von Frau Holle entlassen und mit einem „Pechregen“ bestraft.

 

Die Autoren: Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

Wurden am 4. Januar 1785 bzw. am 24. Februar 1786 in Hanau geboren. Ihre Jugend verbrachten sie in Steinau a. d. Str., wo der Vater eine Stelle als Amtmann hatte. 1802 begann zunächst Jacob Grimm, im Jahr darauf auch sein Bruder Wilhelm mit einem Jurastudium in Marburg. Friedrich Carl von Savigny, einer ihrer Professoren, machte die Brüder Grimm mit der Literatur der Romantik und den Autoren Clemens Brentano und Achim von Arnim bekannt. Jacob und Wilhelm unternahmen viele Reisen durch Deutschland und Europa.

1812 veröffentlichten die Brüder den ersten Band der von ihnen gesammelten „Kinder- und Hausmärchen“. Vier Jahre später folgte der erste Band deutscher Sagen.Im Vorwort der „Kinder- und Hausmärchen“ heißt es: „Es war vielleicht gerade Zeit, diese Märchen festzuhalten, da diejenigen, die sie bewahren sollen, immer seltener werden ...“. Mit diesen Worten beginnt die berühmteste Märchensammlung der Welt.

Die Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm gehört zu den klassischen Märchensammlungen der Weltliteratur.

 

Einladungs-PDF
Aufführungstermine
Samstag 9. Nov 1996 15:00 Uhr
Sonntag 10. Nov 1996 15:00 Uhr
Samstag 16. Nov 1996 15:00 Uhr
Sonntag 17. Nov 1996 15:00 Uhr
Donnerstag 21. Nov 1996 15:00 Uhr
Freitag 22. Nov 1996 20:00 Uhr
Samstag 23. Nov 1996 15:00 Uhr
Ort
Peter-Anich-Haus Oberperfuss
Eintritt
Kinder S 40.- , Erwachsene S 60.-
Kartenvorverkauf

Raiffeisen-Lagerhaus Oberperfuss Tel. 05232 / 81583 Restkarten sind an der Abendkassa erhältlich. Vorbestellte Karten sind bis 15 Minuten vor Spielbeginn einzulösen, sonst werden sie anderweitig angeboten.

Spieldauer: ca. 2 Stunden mit 1/2 Stunde Pause

BROTE
Johannes Schmid, Andreas Wegscheider, Michaela Gutleben und Martin Schmid
ÄPFEL
Jasmin Fischer, Bettina Lorenz, Lisa Triendl und Barbara Gutleben
SCHNEEFLOCKEN
Theresa Lorenz, Eva Hammer, Ines Hrabie, Sarah Lorenz und Maria Rubatscher
Schauspieler
HANS, sein Sohn
BRUNNENMEISTER
Uwe Hrabie
MAUTZEMINCHEN
BERTL, Betteljunge
Martin Rubatscher
Frau Holle
ANNEMARIE, Goldmarie
MARIECHEN, Pechmarie
WITWE SIEBEN
MÜLLER KLAPPERRAD
Mitwirkende
Spielleitung Johanna Rubatscher
Souffleuse Gabi Lorenz
Masken & Frisuren Traudl Heis, Edith Seidner
Bühnenbild Josef Bartl
Bühnentechnik Karl Gutleben, Lukas Gutleben
Bildergalerie